Tagunghinweis ‚Freiraumplanung und urbane Gemeinschaftsgärten: Kooperationen in Sicht?‘

Tagung: Technische Universität München, 27. und 28. Juni 2013 

Tagung in der TU München, 27.-28. Juni 2013
Freiraumplanung und urbane Gemeinschaftsgärten: Kooperationen in Sicht?

In immer mehr Großstädten werden Gemeinschaftsgärten gegründet, Flächen umdefiniert und neu interpretiert.
Dies ist nicht nur eine Herausforderung für die Gartenaktivist/-innen, sondern auch eine neue Situation und Rolle hinsichtlich der Stadtplanung und -entwicklung. Die konkrete Umsetzung und dauerhafte Sicherung der Projekte ist auf die Unterstützung durch Politik, Verwaltung und lokale Akteure angewiesen.

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Kleingärten sind sozial, ökologisch und auch städtebaulich von Bedeutung

Kleingartenwesen unverzichtbar für eine nachhaltige Stadtentwicklung 

„Kleingärten sind nicht nur Plätze zum Ausspannen und Erholen“, betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus am Mittwoch auf dem Parlamentarischen Abend zum Thema „30 Jahre Bundeskleingartengesetz“ in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin. „Sie sind seit jeher in drei Richtungen von großer Bedeutung: sozial, ökologisch und städtebaulich. Und in jüngerer Zeit rückt die Bedeutung für die Gesundheit und den Klimaschutz immer weiter in den Vordergrund.“

Mitgliedsstarker Bundesverband

Rund 1 Mio. Kleingärtner sind allein im Bundeskleingartenverband organisiert. Sie pflegen mit ihren Familien rund 46.600 Hektar Grün für die Öffentlichkeit. In Mecklenburg-Vorpommern zählt der Landesverband der Gartenfreunde mehr als 72.000 Mitglieder, die in 1002 Vereinen organisiert sind. Er ist damit der viertgrößte in Deutschland.

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Studie in den Niederlanden: Stadtgrün spart Gesundheitskosten

Studie beziffert Mehrwert durch grünere Stadtteile 

Eine interessante Erkenntnis kommt aus unserem Nachbarland im Nordwesten. Dort hat man ermittelt, dass 10% mehr an städtischem Grün die Gesundheitskosten in den Niederlanden um 400 Mio. Euro senken können.

 

Stadtgrün versus Fettleibigkeit und Depressionen

Die Erkenntnis beruht auf zwei Fallstudien im Amsterdamer Stadtviertel Bos en Lommer. Untersucht wurden die positiven Auswirkungen von zusätzlichem Stadtgrün auf Adipositas (Fettleibigkeit) bei Jugendlichen sowie Depressionen. Die Idee dahinter war, das mehr Grün in der Nachbarschaft die Bewegung fördert.

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