Weltumwelttag: In lebenswerte, grüne Städte investieren

Am 5. Juni ist internationaler Tag der Umwelt 

Nahe der InnenstadtBerlin/Minden. „Natur ganz nah – gut leben in der Stadt“ lautet das diesjährige Motto des Tages der Umwelt, der am 5. Juni weltweit begangen wird.
„Damit wird ein Thema aufgegriffen, das für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger unserer Städte von zentraler Bedeutung ist“, betont Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks.

„Zugang und Verfügbarkeit von Naturräumen und funktionierende Öko-Systeme sind Grundlage guten Lebens, sozialen Zusammenhalts und wirtschaftlicher Prosperität in einer städtisch geprägten Gesellschaft.“

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Pflücken erlaubt-„Kunden“ des ersten «Speiseraumes»

Soziale Einrichtungen, ein Mittagsbistro und Passanten nutzen die Beete an der Königstraße 

Blüten der GlockenblumeÜber Pflanzaktionen wird regelmäßig berichtet, über das Pflücken und Verarbeiten von «essbare Stadt»-Erzeugnissen bisher wenig.
Das ist kein Zufall. Denn in der Regel sind keine Initiativenmitglieder anwesend, wenn das «erlaubte Pflücken» in die Tat umgesetzt wird.

Gespräche mit Nutzern in den Mindener Speiseräumen kommen immer wieder vor. Meist geht es dabei um Garten- oder Pflanzenfragen.
Dadurch bekommt die Bürgerinitiative auch einen unmittelbaren Eindruck über die Menschen, die sich am Obst, Gemüse und der Kräutern der essbaren Stadt bedienen.

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Bilder: Erfolgreiche „Wasserschlacht“ in der Innenstadt

«Speiseraum» 2 - Fotoaufnahmen vom 2. Juni 2014 

Anschluss etwas undichtBei heißem Wetter ist es mühsam, die erforderlichen Mengen an Wasser an die Martinitreppe zu schaffen.
Deshalb besitzen die sechs Pflanzkästen ein integriertes Wasserrerservoir. Die Vorratsbehälter befinden sich im unteren Teil des Kastens und fassen jeweils ca. 270 Liter.

Aber dennoch hat sich die Wasserversorgung von «Speiseraum» 2 als hartnäckiges Problem herausgestellt. Das Befüllen der Reservoire stieß auf praktische Schwierigkeiten. Ein schwacher Wasserdruck im Rathaus, begrenzte Zufahrtzeiten am Scharn und fehlende technische Ausstattung verhindert bisher ein Vollmachen der integrierten Wasserreserve.

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