Unterstützung beim Pflegen der Beete gesucht


Drei Rondelle am BootshausIn der zweiten «Essbare Stadt»-Saison stehen fünf neue Mindener «Speiseräume» auf dem Jahresplan.

So kommt auf die Initiative in 2014 mit der Erstbepflanzung der Neuprojekte, der Bestandspflege und anderen Aktivitäten einiges an Arbeit zu.

Mehr regelmäßige Gartenpflege

Denn auch die bestehenden Beete am alten Pfarrhaus, der Martinitreppe und an der Fröbelstraße wollen regelmäßig gärtnerisch betreutet werden. Sie müssen von Unkraut befreit, gehakt und gegossen werden. Hin- und wieder muss auch nachgepflanzt werden.

Wie man leicht erkennen kann, steigt der Aufwand an Gartenpflege gegenüber dem letzten Jahr deutlich an.
Da die «Essbare Stadt»-Aktivitäten alles andere als nachlassen, wird sich das auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Der Aufwand an Gartenpflege wird kontinuierlich ansteigen.

 

Das Problem begrenzter Manpower

Tomaten am alten Pfarrhaus werden gewässertSchon Mitte 2013 war abzusehen, dass die Beetpflege an die Grenzen der Leistbarkeit stossen wird.

Die Mehrzahl der aktiven Initiativenmitglieder ist ganz normal berufstätig. Einige sind bereits im Ruhestand. Was aber besonders ins Gewicht fällt, ist die Tatsache, dass viele mehrfach engagiert sind. So wird die Zeit für regelmäßige Arbeiten in den Beeten knapp.

Das Problem begrenzter Engagiertenpower ist auch der Grund, weshalb ein auf Dauer angestrebtes Ziel der Bürgerinitiative ist, für regelmäßig zu leistende Arbeiten entlohnte Beschäftigung zu schaffen.

 

Gemeinsames Garteln & Grillen,
eine Idee, die es auszuprobieren gilt

Eine Idee für die routinemäßige Gartenpflege hat inzwischen Andrea. Sie meint, man könnte das Jäten, Haken und Giessen der Beete mit einem gemeinsamen Grillen verbinden.
Gemeinsam garteln – so sagt zum Gärtnern in Österreich – danach leckeres Gegrilltes in gemütlicher Runde, das hat was. Das jedenfalls meint Detlef dazu. Er findet Andreas Idee ausprobierenswert.

 




Bilder: Giessen der Pflanzkästen in der Innenstadt


Weiter geht'sDie Wasserversorgung der Pflanzkästen in «Speiseraum» No.2 gestaltete sich bei grosser Hitze als nicht problemlos. Bisher fehlt eine effektive Möglichkeit, deren Reservoirs ganz voll zu machen.
So mussten die Pflanzen seit Projektstart direkt gegossen werden.

Fotoaufnahmen von den Pflanzkästen an der Martinitreppe.
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Bilder: Pflanzen giessen in «Speiseraum» No.1


Mit GiesstülleDer Vorgarten an der Königstrasse brauchte nach dem “Unfall” gut einer Woche zuvor besonders intensive Pflege.
Die hat Stadtgärtnerin Andrea übernommen.

Fotoaufnahmen aus dem Vorgarten des Pfarrhauses.
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