Entschieden: Die «Essbare Stadt»-Initiative gründet einen Trägerverein

Vorbereitungen für die Projektwerkstatt Minden e.V. beginnen 

Erstes Draußen-Treffen 2014Schon mehrmals wurde bei einem Treffen darüber diskutiert. Nun ist es entschieden:
Die Bürgerinitiative «Essbare Stadt» Minden wird einen eigenen Trägerverein gründen.

 

Eine Mindener Projektwerkstatt entsteht update

Der Vereinsname wird Projektwerkstatt Essbare Stadt Minden lauten – nach Registereintragung mit dem Kürzel e.V. versehen. Für den Verein wird die Gemeinnützigkeit beantragt.
Mit der Bezeichnung Projektwerkstatt soll ausgedrückt werden, dass der Verein nicht nur der «Essbaren Stadt» dienen soll. Er ist auch als Trägerorganisation für weitere ökosoziale Initiativen vorgesehen.
Damit wird der Aussicht Rechnung getragen, dass aus der «Essbaren Stadt» heraus in Zukunft eigenständige Teilprojekte entstehen können und sollen.

Die Projektwerkstatt Minden als gemeinsamer Träger wird dabei für eine klare Unterscheidung von Teilprojekten bzw. Initiativen untereinander sorgen.

 

Vertrauenswürdigen Rahmen für den eigenen Finanzbedarf bereitstellen 

Die Bürgerinitiative hatte sich mit ihren Zielen eine Menge vorgenommen.
In der Weserstadt sollen Pflanzprojekte entstehen und ökosoziale Events veranstaltet werden. Auch Teilnahmen an überregionalen Veranstaltungen sind vereinbart.
Aus guten Ideen sollen Sozialunternehmen entwickelt und damit Jobs geschaffen werden. Eine lokale ökologische Lebensmittelproduktion ist bei den Überlegungen dafür genauso ein Thema wie Stadtteilentwicklung und Gesundheit.
Das alles kostet nicht wenig Geld.

Wesentlicher Grund für die heutige Entscheidung: Ein eigener gemeinnütziger Verein erleichtert die Finanzierung von «Essbare Stadt»-Aktivitäten deutlich.
Zwecks Transparenz gegenüber den Mitgliedern, der Öffentlichkeit, CSR-Partnern und anderen Unterstützern wird die Projektwerkstatt Minden eine eigene Webseite erhalten.

 

Herzstück: Die Satzung

Als wichtiger Punkt wird die Entwicklung der Satzung gesehen. “Hier ist reichlich Diskussion und viel Sorgfalt bei der Formulierung wichtig.” Darin waren sich die anwesenden Mitglieder auf dem Treffen am 7. April einig.
Die Ausarbeitung der Satzung übernehmen drei aus dem Kreis der Stadtgärtner. Alle Mitglieder sind aufgerufen, Vorschläge für den Satzungstext zu machen.
“Mit dem Inhalt der Vereinssatzung müssen sich die Initiativenmitglieder wohlfühlen.” meint Müller. “Schließlich stehen darin verbindliche Regeln, die für «Essbare Stadt»-Aktivitäten wesentlich sein werden.”

 

Vereinsgründung im Hochsommer 2014 ..?

Blätter in der RegentonneAls Termin für die Gründungsversammlung wird der Hochsommer anvisiert.
Ob das bis Juli / August zu schaffen sein, bleibt abzuwarten. Immerhin stehen fünf neue Pflanzprojekte und andere Aktivitäten auf dem 2014er Jahresplan.

Kandidaten für den Vorstand sind vorhanden. Dazu haben sich Stadtgärtner/-innen mit Engagementerfahrung in den letzen Wochen bereit erklärt.

 

Mitglieder sind die Seele eines Vereins

Die Stadtgärtner/-innen wünschen sich für die Projektwerkstatt möglichst viele Mitglieder. Klar, denn viele Schultern können mehr stemmen als wenige.
Entsprechend werden die bisherigen Initiativenmitglieder gebeten, nach erfolgter Gründung Vereinsmitglied zu werden.

Über spezielle Fördermitgliedschaften wurde noch nicht gesprochen. Sinnvoll dürften Mitgliedschaften mit dem Ziel der Förderung allemal sein.

 

Stadtgärtner haben Zurückhaltung aufgegeben

Mit der Entscheidung wurde die bisherige Zurückhaltung augegeben. Hintergrund für das Zögern waren die zusätzlichen Vereinsarbeiten, die erheblich Kräfte binden können.
Die jetzige Lösung sieht daher einen schlanken Trägerverein vor. Der Verein Projektwerkstatt Minden hat die die Aufgabe, eine rechtssichere Organisationsstruktur bereitzustellen und Arbeiten wie Kassenführung, Mitgliederverwaltung und Erstellen von Projektanträgen zu leisten.

Alle Sachdiskussionen und -entscheidungen genauso wie die Urban Gardening-Projektarbeiten selbst bleiben bei der Bürgerinitiative «Essbare Stadt».

 

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