Öffentliche Beete: Ein leichter Beschädigungsfall seit Projektstart

Vandalismus in den «Speiseräumen» bisher gering 

P1020520-nDas Stadtfest in der zentralen Mindener Innenstadt ist vorrüber. Passende Gelegenheit für eine erste Bestandsaufnahme in puncto Beschädigungen/Zerstörungen in den Speiseräumen 1 und 2.

Dieser erste Zwischenstand erlaubt einen groben Eindruck, ob und wie groß die Vandalismus-Risiken im Mindener Zentrum sind.
Denn man vergisst leicht: Befürchtungen sind nicht mehr als Vermutungen. Die Realität kann durchaus ganz anders aussehen.

«Speiseraum» 1 – Altes Pfarrhaus St. Simeonis

Am ersten Pflanzort hat es bisher keine Beschädigungen gegeben. Das wundert sicher nicht nur die Engagierten wenig. Denn ein Gitterzaun zwischen bepflanztem Gelände und Bürgersteig erschwert den direkten Zugriff auf die Gewächse.
In den Beeten wurden auch keinerlei Zigarettenkippen, Flaschen, Tetrapacks oder andere weggeworfene Müllstücke gefunden. :)

Der «Speiseraum» No. 1 ist am 4. Mai 2013 bepflanzt worden. Zum aktuellen Zeitpunkt besteht er seit 7 Wochen.

«Speiseraum» 2 – Pflanzkästen an der Martinitreppe

Sichtkontrolle im «Speiseraum» 2Das Fest auf dem Markt und kleinen Domhof stellt eine besondere Belastungsprobe für den zweiten Speiseraum dar. Die Martinitreppe ist schließlich einer der meistbenutzten Zugänge zum Markt, der untere Treppenteil beliebter Aufenthaltsort bei open air-Veranstaltungen auf Markt.
Am Montag nach dem Stadtfest-Wochenende sind keine Schäden festgestellt worden. Auch Zigarettenkippen oder ähnlicher Unrat wurden in den Pflanzkästen bisher nicht gefunden.

In den ersten Tagen nach Eröffnung war allerdings eine Pflanze herausgerissen sowie eine samt Wurzelballen aus der Erde herausgezogen worden. Letztere konnte wieder eingepflanzt werden.

Der «Speiseraum» No. 2 ist am 15. Juni 2013 eröffnet worden. Er besteht beim Schreiben dieser Zeilen seit 9 Tagen.

Falscher Alarm

Heruntergebogene BlütenIn beiden Speiseräumen fallen zeitweise lange Pflanzenstiele auf, die wie abgeknickt aussehen. Man könnte meinen, die wären von Menschenhand geknickt worden (wie im Bild ganz oben zu sehen).

Das sind sie aber nicht, sondern aufgrund ihrer Länge und durch Einfluss von Regen und der eigenen Schwerkraft nach unten gebogen.

Fazit

Einzelne Beschädigungen an Pflanzen im öffentlichen Raum wird man nie ausschliessen können. Das war allen schon vor der ersten Pflanzaktion klar.
Man muss es einfach so hinnehmen, den Schaden beseitigen und weitermachen. Wir leben eben nicht in einer heilen, sondern einer realen Welt.

Besonders nach dem Härtetest durch das alljährliche Stadtfest betrachtet die Bürgerinitiative das Thema Vandalismus recht entspannt.

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